Dahlien düngen und pflegen

Blühende Dahlien

Dahlien gehören zu den beliebtesten Zierblumen im Garten. Innerhalb der verschiedenen Gruppen gibt es unzählige Sorten, und bei der Auswahl spielen vor allem persönliche Vorlieben für Form und Farbe sowie der geplante Standort eine Rolle. Dass Dahlien mit ihren prachtvollen Blüten begeistern, steht außer Frage – doch wie genau werden sie richtig gepflegt und mit den passenden Nährstoffen versorgt? Die Antworten darauf finden Sie in diesem Beitrag.

Pflege und Düngung von Dahlien – darauf sollten Sie achten

Manche Hobbygärtner empfinden Dahlien als etwas pflegeintensiv. Wer jedoch bereit ist, sich die Mühe zu machen, die Knollen im Herbst auszugraben und im Frühjahr wieder einzusetzen, wird mit einer wochenlangen, üppigen Blütenpracht belohnt – vom Frühsommer bis in den späten Herbst.

Dahlien stammen ursprünglich aus Mexiko und bevorzugen daher einen sonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden Sonne pro Tag. Zudem sollte der Boden möglichst durchlässig sein, damit überschüssiges Wasser gut abfließen kann. Sind diese Grundbedingungen erfüllt, ist die Pflege der Dahlien gar nicht so aufwendig.

Das wichtigste Pflegekriterium: Wasser und Nährstoffe

Dahlien haben einen hohen Wasserbedarf und sollten besonders in den Sommermonaten täglich gegossen werden. Dies gilt insbesondere für Pflanzen, die im Topf oder Pflanzkübel wachsen, da die Erde dort schneller austrocknet.

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Dahlien düngen: Viel hilft viel – aber zur richtigen Zeit

Neben Wasser benötigen Dahlien auch eine regelmäßige Nährstoffzufuhr. Besonders wichtig sind Kalium, Phosphor und Stickstoff, die das Wachstum und die Blütenbildung unterstützen.

Bereits beim Pflanzen empfiehlt es sich, Kompost und Hornmehl in die Pflanzlöcher zu geben. Da Dahlien zu den Starkzehrern gehören und somit einen hohen Nährstoffbedarf haben, sollten sie mehrfach zwischen Juni und August gedüngt werden.

Für Dahlien im Beet genügt eine Düngung alle zwei bis drei Wochen, während Pflanzen im Topf wöchentlich eine Portion organischen Dünger erhalten sollten. Als Dünger eignen sich:

  • Kompost oder Rinderdung als natürliche Langzeitnährstoffe
  • Horn- und Knochenmehl für eine nachhaltige Stickstoffversorgung
  • Hausmittel wie Kaffeesatz, der nicht nur Stickstoff liefert, sondern auch die Bodenqualität verbessert und Regenwürmer anzieht

Ab Mitte August sollte das Düngen eingestellt werden, damit sich die Dahlien auf die Überwinterung vorbereiten können.

Dahlien richtig pflegen: Was Sie noch beachten sollten

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Dahlienpflege ist die Wuchshöhe. Manche Sorten wachsen schnell und erreichen stattliche Höhen, weshalb sie unbedingt eine Stütze oder einen Staudenhalter benötigen, um nicht umzuknicken.

Regelmäßiges Entfernen verblühter Blüten regt die Dahlien dazu an, neue Knospen zu bilden. Der Rückschnitt sollte bis zum nächsten gut entwickelten Blattpaar erfolgen – so verlängert sich die Blütezeit und die Pflanze bleibt vital.

Dahlien pflegen und düngen – die fünf wichtigsten Tipps auf einen Blick

  • Dahlien pflanzen: Einen sonnigen Standort wählen und die Pflanzlöcher mit Kompost und Hornspänen anreichern.
  • Dahlien bewässern: Im Sommer regelmäßig und ausgiebig gießen – am besten in den Abendstunden.
  • Dahlien düngen: Von Juni bis August in regelmäßigen Abständen organischen Dünger zugeben.
  • Dahlien stützen: Hochwachsende Sorten rechtzeitig mit Staudenhaltern versehen.
  • Dahlien schneiden: Verblühte Blüten regelmäßig entfernen, um eine üppige Nachblüte zu fördern.
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